Achtsame Massage

MOKKA-Frauenfrühstück rund ums Wohlbefinden

Die Behandlung mit der „TouchLife“-Methode basiert auf dem Grundsatz: Wird der Mensch berührt, verändert er sich - und was der Mensch berührt, verändert er. Mit diesem umfassenden Ansatz kann diese Massage ein wichtiger Baustein für den Erhalt und die Steigerung der Lebensqualität auch im Alter sein.

Achtsame Massage

MOKKA-Frauenfrühstück rund ums Wohlbefinden

Eine Massage wirkt unmittelbar entspannend, sie steigert das Wohlbefinden und reduziert Stressgefühle. Es gibt etliche unterschiedliche Methoden für eine solche tiefenwirksame Therapie: Klassische Massage, Lymphdrainage, Akupressur und viele mehr.

Eine innovative, ganzheitliche Massage-Methode stellt die Referentin Silke Thümmler beim MOKKA-Frauenfrühstück am Mittwoch, 31.05.2023 um 9:00 Uhr im Pfälzer Hof (Hattersheimer Straße 1, 65719 Hofheim) vor.

Die Behandlung mit der „TouchLife“-Methode basiert auf dem Grundsatz: Wird der Mensch berührt, verändert er sich - und was der Mensch berührt, verändert er. Auch ein achtsamer, besonders einfühlsamer Umgang und überdurchschnittliches Fingerspritzengefühl spielen eine zentrale Rolle bei dieser speziellen Methode. Das Gespräch und der sensible Austausch zwischen Patient und Therapeut sind dabei ebenso relevant wie der Atemfluss. Mit diesem umfassenden Ansatz kann diese Massage ein wichtiger Baustein für den Erhalt und die Steigerung der Lebensqualität auch im Alter sein.

Bitte melden Sie sich ab dem 17.05.2023 für die Teilnahme am Frauenfrühstück per E-Mail an keb.maintaunus@bistumlimburg.de oder telefonisch 069 8008718-470. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Teilnahme leider nicht möglich, da die Plätze begrenzt sind. Die Kosten von 5 Euro sind vor Ort zu zahlen.

 

Das MOKKA-Frauenfrühstück ist eine Initiative des Hofheimer Familientreffs in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB).

Den Menschen als Ganzes sehen

MOKKA machte mit Massage munter

Das Leben berühren. Lebendig berühren. Das war das Motto des vergangenen MOKKA-Frauenfrühstücks im Pfälzer Hof. Nachdem die Teilnehmerinnen sich ausgiebig am wie immer üppig und appetitlich angerichteten Buffet bedient hatten, stellte Silke Thümmler die „TouchLife“ Massage vor. Diese basiert auf dem Grundsatz: Wird der Mensch berührt, verändert er sich - und was der Mensch berührt, verändert er.

 

Schon das Vorgespräch spielt bei dieser Therapie eine wichtige Rolle, denn zugewandt ganz beim Klienten sein und gut zuhören können, das sei die entscheidende Haltung dahinter, betonte die Referentin. „Manche kommen mit Rückenproblemen und dann stellen wir im Gespräch fest, dass derjenige seine Beine schon ganz lange nicht mehr gespürt hat und wir denen Gutes tun müssen, damit sie weiter durchs Leben tragen“, so die gebürtige Hofheimerin. Man müsse immer den Menschen als Ganzes betrachten. Dabei gehe es nicht um Kompetenzüberschreitung, denn die Behandler sind keine Psychotherapeuten. Das Gespräch intensiviere das Erlebnis der Massage dadurch, dass der Klient lerne, sich auf seinen Körper zu fokussieren und Empfindungen präziser wahrzunehmen, sagte Silke Thümmler.

 

Die vierfache Mutter war bereits seit knapp 25 Jahren in verschiedenen Stationen in der Verwaltung tätig, als sie selbst eine „TouchLife“ Massage erhielt. Ein so besonderes und bewegendes Erlebnis, dass sie wusste, „ich darf nochmal was Neues lernen“. Vor rund zwei Jahren ließ sie sich zur Therapeutin ausbilden. Nun kümmert sie sich beruflich vormittags um Anträge und Anfragen im Versorgungsamt des Kreises, nachmittags praktiziert sie als achtsame Massagetherapeutin.

 

„Wer ist schon mal mit blauen Flecken und Schmerzen aus einer Massage gegangen?“, fragte sie in die Runde und etliche Hände gingen nach oben. Dies sei nicht notwendig, führte die 58-Jährige aus. Schließlich solle die Berührung doch gut tun und man könne auch tief in die unteren Schichten der Muskulatur tasten, ohne Gewebe zu verletzen. Über hundert Griffe beherrscht sie, um auf die Bedürfnisse ihrer Klienten einzugehen. Beruhigende Haltegriffe oder belebende Ausstreichungen – was gewünscht oder notwendig ist, variiert. Wichtig sei eine vertrauensvolle Atmosphäre, die stets die Gewissheit vermittelt, der eigene Körper und der eigene Geist „ist genau so, wie er ist, einfach gut“. Insbesondere Senioren empfänden eine herkömmliche Massage oft als anstrengend, wusste die Referentin zu berichten. Sie passe die Lage und die Dauer den individuellen Bedürfnissen an, damit alles wieder in den Fluss komme und Spannungen sich lösen.

 

Nach den theoretischen Grundlagen über empathische Achtsamkeit, angemessen Atmung und fließenden Energieausgleich kam eine Teilnehmerin des MOKKA-Frauenfrühstücks in den Genuss einer entsprechenden Behandlung. Katharina Hummel aus Hofheim durfte auf der mobilen Massageliege entspannen. „Es tut so gut“, schwärmte sie mit geschlossenen Augen, als Silke Thümmler sanft und mit viel Fingerspitzengefühl Hand anlegte. Quasi augenblicklich konnten die Umstehenden die Erholung beobachten. Währenddessen stellten die Teilnehmerinnen weiterhin viele interessierte Fragen, so dass es an diesem Vormittag eines der längsten und ausgedehntesten Frauenfrühstücke in der rund 30-jährigen MOKKA-Geschichte wurde. Jede erhielt noch ein hübsch verpacktes und wohlriechendes Fläschchen Massageöl für daheim. Silke Tümmler verteilte ihre kleinen Geschenke mit offenem und herzlichem Lächeln, so dass man ihr das Engagement sofort abnahm, als sie sagte, sie „massiere mit ganzem Herzen“.

 

Das MOKKA-Frauenfrühstück kommt nach der Sommerpause zurück. Für nur fünf Euro Teilnahmegebühr gibt es immer ein reichliches und leckeres Frühstück, viele nette Begegnungen und interessante neue Erkenntnisse. Das kommende Thema am Mittwoch, 27. September ist „Foodsharing“. Dabei geht es um das Verteilen und Verwerten von Lebensmitteln, die sonst im Müll landen würden.

 

Das MOKKA-Frauenfrühstück ist eine Initiative des Hofheimer Familientreffs in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB).

 

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