Kursdetails

2.6.2024

Szenenwechsel

Schauspiel im Fokus

Keine Online-Anmeldung möglich Keine Online-Anmeldung möglich (25 Plätze sind frei)
Theatergemeinde Wiesbaden, 0611 303456
info@theatergemeinde-wiesbaden.de
unsplash.com/de/fotos/p6rNTdAPbuk © Kyle Head
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Veranstaltungsnr. WI-24.4921
Termin(e) So., 2.6.2024, 18:00 Uhr - So., 2.6.2024 19:30 Uhr

Sonntag, 02.06.2024, 18:00 Uhr:
Vernichten, Michel Houellebecq
Dramaturgie: Marie Johannsen
Paul Raison hat alles, was man sich als alternder weißer Mann wünschen kann: einen Top-Job im Wirtschaftsministerium, eine hübsche Frau und eine Familie, die nicht kaputter ist als der Durchschnitt. Doch gerade als sich das eheliche Miteinander zu einem zweiten Frühling aufrafft, beginnt Pauls Leben plötzlich Stück für Stück in sich zusammenzufallen, so als hätte jemand den Selbstzerstörungsmodus gezündet. Pauls anfänglicher Kampf gegen die sukzessive Vernichtung seiner Existenz verwandelt sich bald in die Frage nach den wichtigen Dingen im Leben. Er muss einsehen, dass alles, was für ihn mal von Bedeutung war, im Angesicht des eigenen Todes drastisch an Relevanz verliert. Am Ende ist da noch die Liebe und ein letzter Ausflug ans Meer.
Regisseur Bernd Mottl, der mit seinen Arbeiten seit vielen Jahren das Profil des Hessischen Staatstheaters prägt, wird diesen Abschiedsroman mit seiner typischen vordergründigen Leichtigkeit auf die Bühne bringen - um dann am Ende alle zu Tränen zu rühren.
Vorgespräch um 18:00 Uhr.

Dauer 1 Termin
Veranstaltungsort Hessisches Staatstheater Wiesbaden,
Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden
Gebühr Die Teilnahme an den Vorgesprächen ist kostenlos. Theaterkarten sind an der Theaterkasse oder bei der Theatergemeinde Wiesbaden e.V. zu erwerben.
Veranstalter Kath. Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau
Kooperation Theatergemeinde Wiesbaden
Kath. Akademie Rabanus Maurus
unsplash.com/de/fotos/p6rNTdAPbuk © Kyle Head
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Veranstaltungsbeschreibung

Das Zeitalter des Barock verstand die ganze Welt als Bühne, als "Theatrum Mundi" - Welttheater und Theaterwelt -, auf der jedermann eine Rolle spielt, die ihm nach "göttlicher Ordnung" zugewiesen war.
Auch heute hilft das Theater Weltverstehen, es hilft, Lebensfragen neu zu stellen oder diesen Ausdruck zu verleihen. Das Theater ist ein besonderer Ort in unserer Gesellschaft, in ihm finden auch religiöse Texte, Fragen des Glaubens, die Suche nach Ritualen und Spiritualität als "Ver-Dichtung" im tatsächlichen Sinne ihren Ausdruck. Theos (und Deus) entspringen derselben Sprachwurzel wie die Begriffe Theorie und Theater, nämlich dem griechischen Wort für "sehen", theastai.
Die Schauspieltermine sind jeweils am Spielort mit einem Vorgespräch verknüpft.

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