Kursdetails

30.1.2023

Aneignungen, Propaganda und Verfolgung

durch die SA in Wiesbaden 1926-1939

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Aneignungen, Propaganda und Verfolgung

durch die SA in Wiesbaden 1926-1939

Veranstaltungsnr. WI-23.301
Termin(e) Mo., 30.1.2023, 19:00 Uhr - Mo., 30.1.2023 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Veranstaltungsort Rathaus, Wiesbaden
Gebühr kostenfrei

Veranstaltungsbeschreibung

Wie vielschichtig die Propaganda der Nationalsozialisten im öffentlichen Raum war, lässt sich anhand von territorialen Aneignungen der SA vor 1933 zeigen. Verfolgung und Vertreibung begannen lange vor 1941. Sie waren in der Wilhelmstraße, im Paulinenschlösschen, auf öffentlichen Plätzen und in städtischen Grünanlagen sichtbar.
Bereits seit 1926 zogen SA-Schlägertrupps durch die Straßen Wiesbadens, durchdrangen das öffentliche Leben und verübten Gewalttaten gegen Einwohner der Stadt. Ihre Aktionen waren Teil einer breit angelegten Propagandabewegung, die darauf abzielte, breite Zustimmung für den Nationalsozialismus zu erwirken.
Die SA war mitverantwortlich für die öffentliche Diffamierung von Juden, gewaltsame Ausschreitungen gegen politische Gegner und die Unterdrückung alternativer Kulturen. Dr. Jake Berg wird die durch die SA eingesetzten territorialen Taktiken, Propaganda und Praktiken der 1920er und 30er Jahre beleuchten und darstellen, wie sie zu Diskriminierung und Verfolgung führten.
Zentrale Gedenkveranstaltung zum "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus". Mit einem Grußwort von Stadtverordnetenvorsteher Dr. Gerhard Obermayr und einer Einführung von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

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